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IPv6
Seit Beginn der 90er Jahre deckt die theoretisch mögliche Anzahl an IP-Adressen mit IPv4 sich nicht mehr mit der Nachfrage weltweit. Um die wachsende Zahl an Rechnern und deren Adressierung global ermöglichen zu können, wird mittlerweile das Standard-Protokoll IPv4 zu großen Teilen von der neuen Version IPv6 abgelöst.
Im Gegensatz zum IPv4 ist es bei dem neuen Protokoll so, dass es sich um eine 128-Bit-Adresse handelt. Damit ist eine sehr viel größere Zahl von Adressen möglich. Diese sind aufgrund der wachsenden Zahl von Geräten mit Internet-Anschluss wie Mobiltelefonen oder Handhelds in Privathaushalten notwendig.
Eine weitere Neuerung mit dem IPv6 tritt auch über das Protokoll selbst ein. So sind die Kopfdaten im so genannten Header sehr viel übersichtlicher und vereinfachter. Außerdem lassen sich die Adressen automatisch konfigurieren. Auch das so genannte Mobile IPv6 bringt Neuerungen mit sich, da es den Nutzern von Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten ermöglicht, überall unter der gleichen IP-Adresse erreichbar zu sein.
Zudem ist es den Routern mit IPv6 nicht möglich, Datenpakete in Stücken zu verschicken. Der Absender wird bei einer nötigen Fragmentierung der Pakete informiert und kann so gegebenenfalls das Datenpaket verkleinern. Allerdings ist zusätzlich bei IPv6 die maximale Paketgröße auf 1280 Bytes hochgesetzt worden.
Mittlerweile haben bereits Unternehmen die Einführung von IPv6 auf den Weg gebracht. So wird bereits in Routern und in Software eine IPv6-Unterstützung integriert. Äquivalent zum
derzeitigen Netzwerk Backbone des aktuellen Protokolls gibt es mittlerweile auch Netze passend zu IPv6 namens 6Bone.
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