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IPv3
Das Internet Protokoll DoD Standard Internet Protocol, heute auch als IPv3 bekannt, war der Vorgänger des heutigen Protokolls. Zu Beginn der 80er Jahre wurde es noch zur Datenübermittlung verwendet, allerdings sehr schnell wieder von dem erfolgreicheren IPv4 abgelöst. Nur ein Jahr lang etwa war IPv3 im Einsatz für das Internet.
Da das Internet zu diesem Zeitpunkt noch unkommerziell war und wenig verbreitet, dennoch ermöglichte es erstmals die Adressierung von Sendern und Empfängern der Daten. Schon damals verfügte die Adresse über eine Länge von 32-Bit und war auch in anderen Punkten ähnlich aufgebaut wie die folgenden Internetprotokolle.
Außerdem ermöglichte IPv3 erstmals ein Versenden von Daten über einzelne Pakete in vorbestimmten Größen. Das Protokoll war zu diesem Zeitpunkt selbst Nachfolger des damals veralteten ARPANET-Protokolls. Dieses war bereits seit den 60er Jahren im Einsatz und ermöglichte zu der Zeit eine Kommunikation über dezentrale Netzwerke. Darüber hinaus waren vorher lediglich Protokolle wie SATNET oder PRNET im Einsatz.
Mit der Begründung des IPv3-Systems wurde erstmals auch das TCP eingeführt. Dieses ermöglichte erstmals eine fehlergesicherte Übertragung von Daten über ein oder mehrere Netze. Damit waren die Grundlagen für die späteren Protokolle gelegt und somit musste beim Nachfolger IPv4 und auch beim zukünftigen IPv6 nur wenig geändert werden.
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