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Besondere IP-Adressen
Die gängigsten IP-Adressen sind die privaten. Allerdings existieren auch besondere Arten von IP-Adressen, die aufgrund verschiedener Gründe von der Norm abweichen. Mit diesen IP-Adressen dürfen die Rechner nicht ausgestattet werden, da sie eine besondere Bestimmung und Funktion haben.
Bei der Vergabe von IP-Adresse ist es wichtig zu beachten, welche Netzwerkklasse für den Adressbereich zugelassen ist. Adressbereiche, die nicht für das Internet zugelassen sind, können demnach für private Netzwerke genutzt werden. Um den passenden Adressbereich auszuwählen ist es zudem wichtig, auf die Anzahl der Rechner innerhalb des Netzwerks zu achten. Diese entscheiden ebenso darüber, welche Klasse zur Adresse passt.
Weiterhin gibt es beispielsweise die so genannte Schleifenbildung, dem loop back. Hierbei verlässt das verschickte Paket nicht das Rechnersystem, sondern durchlaufen Protokollstapel und andere Prozesse innerhalb des Hosts. Diese IP-Adressen beginnen mit der Kennung 127 und verfügen am Ende meist über eine 1. Mit dieser Adresse kann die Funktionalität der
Netzwerkkarte geprüft werden.
Eine weitere Besonderheit ist die Broadcast-Adresse. Mit dieser kann ein Rechner mit allen anderen Rechnern in seinem Netzwerk gleichzeitig kommunizieren. Solche IP-Adressen enden auf die Zahl 255.
Auch eine IP-Adresse mit lediglich vier Nullen ist bekannt. Diese wird auch als „this
Computer“ bezeichnet und wird beim Start eines Computers benutzt. Solange noch keine IP-Adresse für den Rechner bekannt ist, wird diese weiter benutzt.
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